Ich veröffentlichte Linefeed am 5. Januar 2006 als kostenpflichtige Schrift. Sie war von den Ausgaben der Computer-Banddrucker der 1960er- und 1970er-Jahre inspiriert, die Endlospapier verwendeten und ein markantes nichtproportionales Schriftbild erzeugten. Als Vorlage betrachtete ich alte Abonnementetiketten, die mit Banddruckern gedruckt worden waren. Sie lieferten die Großbuchstaben, während ich mir die Kleinbuchstaben ausdenken musste, da die ursprünglichen Maschinen keine verwendeten. Ich ergänzte Satzzeichen und Akzente, damit die Schrift in modernen Zusammenhängen funktionieren konnte.
Linefeed entstand als einzelner Schnitt und unterstützte erweitertes Latein. Sie enthielt weder Kursive noch OpenType-Funktionen wie Brüche oder Ligaturen. Am 16. Februar 2012 verbesserte ich die vertikalen Metriken für bessere Kompatibilität zwischen verschiedenen Programmen. Weitere Überarbeitungen gab es nicht.
Linefeed wurde nicht in bemerkenswerten Projekten eingesetzt, bleibt aber eine meiner Erkundungen, wie sich veraltete Maschinenbeschriftung für digitale Nutzung anpassen lässt.